Bommel für Mützen einfach selber machen so gelingt Ihr DIY-Projekt im Handumdrehen
- Die Herstellung von Bommeln ist mit verschiedenen Methoden möglich, darunter Pappschablonen, Gabeln, Hände oder spezielle Bommel-Maker.
- Als Materialien eignen sich Wolle (besonders Acryl- und Merinowolle), eine scharfe Schere und ein stabiler Faden.
- Die Kernschritte umfassen das Wickeln der Wolle, das sehr feste Zusammenbinden in der Mitte und das anschließende Aufschneiden und Frisieren.
- Dichte und Form des Bommels werden durch die Menge der Wolle und sorgfältiges Zuschneiden bestimmt; festes Binden verhindert das Auseinanderfallen.
- Bommel können mit den Bindefäden an der Mütze vernäht oder für Austauschbarkeit mit einem Druckknopf befestigt werden.
- Kreative Effekte wie Mehrfarbigkeit oder die Verwendung alternativer Materialien wie Tüll sind einfach umzusetzen.
Verleihen Sie Ihrer Mütze einen persönlichen Touch
Ich finde, es gibt kaum etwas Schöneres, als einem Alltagsgegenstand wie einer Mütze eine ganz persönliche Note zu verleihen. Ein selbstgemachter Bommel ist da die perfekte Möglichkeit! Ob Sie eine schlichte Mütze aufpeppen oder ein selbstgestricktes Meisterwerk krönen möchten ein handgefertigter Bommel macht den Unterschied und zeigt Ihre Kreativität. Es ist wirklich erstaunlich, wie ein kleines Detail so viel bewirken kann.
Mehr als nur ein Wollknäuel: Der Charme des DIY-Trends
Der DIY-Trend ist ungebrochen, und das aus gutem Grund. Es geht nicht nur darum, Geld zu sparen, sondern vor allem um die Freude am Schaffen und die Einzigartigkeit des Ergebnisses. Ein selbstgemachter Bommel ist weit mehr als nur ein Wollknäuel; er ist ein Ausdruck Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Liebe zum Detail. Ich persönlich schätze es sehr, wenn ich sehe, wie jemand mit einfachen Mitteln etwas so Charmantes und Individuelles zaubert.
Welche Materialien Sie wirklich benötigen (und was Sie schon zu Hause haben)
- Wolle: Ich empfehle Acryl- oder Merinowolle, da sie voluminös und leicht zu verarbeiten ist. Die Dicke der Wolle beeinflusst, wie oft Sie wickeln müssen.
- Scharfe Schere: Eine gute Schere ist unerlässlich, um die Fäden sauber und präzise zu schneiden.
- Stabiler Faden: Am besten verwenden Sie einen Faden, der farblich zur Wolle passt und reißfest ist, um den Bommel fest zusammenzubinden.
- Optional: Pappkarton, Gabel, Bommel-Maker oder sogar ein Stuhlbein, je nach gewählter Methode.
Die gute Nachricht ist, dass Sie die meisten dieser Materialien wahrscheinlich schon zu Hause haben. Ein alter Karton, eine Küchengabel oder einfach Ihre eigenen Hände reichen oft schon aus, um loszulegen. Es muss nicht immer das teuerste Spezialwerkzeug sein, um tolle Ergebnisse zu erzielen, das ist meine Erfahrung.

Der Klassiker: So machen Sie Bommel mit einer Pappschablone
Die Methode mit der Pappschablone ist wohl die bekannteste und für mich persönlich auch eine der zuverlässigsten. Sie ist ideal, um Bommel in verschiedenen Größen und mit einer schönen, gleichmäßigen Form herzustellen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Bommel machen, ist dies ein hervorragender Ausgangspunkt.
Die ideale Schablone erstellen: Größe und Form bestimmen
- Nehmen Sie einen stabilen Pappkarton (z.B. von einer Müslischachtel) und zeichnen Sie zwei identische Kreise darauf. Der Durchmesser dieser Kreise bestimmt später die Größe Ihres Bommels. Für einen klassischen Mützenbommel empfehle ich etwa 8-10 cm Durchmesser.
- Zeichnen Sie in die Mitte jedes Kreises einen kleineren Kreis. Dieser innere Kreis sollte etwa ein Drittel des äußeren Durchmessers haben.
- Schneiden Sie die beiden äußeren Kreise aus. Anschließend schneiden Sie die inneren Kreise aus, sodass Sie zwei Pappringe erhalten.
- Schneiden Sie nun bei beiden Ringen an einer Stelle eine kleine Kerbe bis zum Mittelkreis ein. Dies erleichtert später das Wickeln und Entfernen der Schablone.
Die Wickeltechnik: Wie viel Wolle für einen dichten Bommel?
Legen Sie die beiden Pappringe genau übereinander. Fangen Sie nun an, die Wolle durch die Kerbe und um die Ringe herum zu wickeln. Ich wickle immer mit dem gesamten Wollknäuel, das ist am einfachsten. Wickeln Sie so lange, bis das Loch in der Mitte fast vollständig gefüllt ist und die Wolle schön dicht liegt. Je mehr Wolle Sie wickeln, desto dichter und "fluffiger" wird Ihr Bommel am Ende sein. Scheuen Sie sich nicht, hier großzügig zu sein das ist das Geheimnis eines prallen Bommels!
Der kritische Moment: Richtig festbinden, damit nichts auseinanderfällt
Wenn Sie genug Wolle gewickelt haben, ist der nächste Schritt entscheidend. Führen Sie Ihre Schere vorsichtig zwischen den beiden Pappringen hindurch und schneiden Sie die Wolle am äußeren Rand rundherum auf. Halten Sie dabei die Wolle gut fest, damit nichts verrutscht. Nehmen Sie nun ein etwa 30 cm langes Stück stabilen Faden, legen Sie es zwischen die beiden Pappringe und ziehen Sie es extrem fest um die Mitte des Bommels. Machen Sie einen Doppelknoten und ziehen Sie ihn nochmals so fest, wie Sie können. Das ist der wichtigste Schritt, damit Ihr Bommel später nicht auseinanderfällt!
Der letzte Schliff: So wird Ihr Bommel perfekt rund
- Nachdem der Bommel festgebunden ist, können Sie die Pappringe vorsichtig entfernen. Manchmal hilft es, sie an der Kerbe leicht einzureißen.
- Nun haben Sie einen Bommel, der vielleicht noch etwas ungleichmäßig aussieht. Nehmen Sie die scharfe Schere und beginnen Sie, den Bommel rundherum zu "frisieren". Schneiden Sie vorsichtig alle überstehenden oder ungleichmäßigen Fäden ab, bis Sie eine schöne, runde Form erhalten.
- Schütteln Sie den Bommel zwischendurch immer wieder aus, um zu sehen, wo noch nachgeschnitten werden muss. Ich drehe ihn dabei in der Hand und schneide immer wieder kleine Stückchen ab, bis ich mit der Form zufrieden bin.
- Die beiden langen Fäden, mit denen Sie den Bommel zusammengebunden haben, lassen Sie dran diese brauchen wir später zum Befestigen an der Mütze.
Kein Bommel-Maker zur Hand? Diese cleveren Methoden funktionieren auch
Keine Sorge, falls Sie keinen speziellen Bommel-Maker oder keinen Karton zur Hand haben. Es gibt viele kreative Wege, um wunderschöne Bommel zu zaubern, oft mit Dingen, die Sie bereits in Ihrer Küche oder im Haushalt finden. Ich zeige Ihnen ein paar meiner Lieblingsmethoden, die ohne viel Aufwand funktionieren.

Die Gabel-Methode: Ideal für kleine und feine Bommel
Die Gabel-Methode ist fantastisch für kleinere Bommel, die sich gut als Akzente an Mützen oder sogar als Schlüsselanhänger eignen.
- Nehmen Sie eine handelsübliche Gabel.
- Legen Sie ein kurzes Stück Faden (ca. 15 cm) längs zwischen die mittleren Zinken der Gabel, sodass die Enden auf beiden Seiten herabhängen. Dies wird Ihr Bindefaden.
- Beginnen Sie nun, die Wolle quer um alle Zinken der Gabel zu wickeln. Wickeln Sie die Wolle schön dicht und gleichmäßig. Je mehr Wolle, desto voller der Bommel.
- Wenn Sie genug Wolle gewickelt haben, nehmen Sie den vorbereiteten Bindefaden (aus Schritt 2) und ziehen Sie ihn fest um die Mitte der gewickelten Wolle. Machen Sie einen doppelten, festen Knoten.
- Ziehen Sie die gewickelte Wolle vorsichtig von der Gabel.
- Schneiden Sie nun die Schlaufen an beiden Seiten mit einer scharfen Schere auf.
- Frisieren Sie den Bommel, bis er schön rund und gleichmäßig ist. Die beiden langen Bindefäden bleiben natürlich dran.
Die Hand-Methode: So nutzen Sie Ihre Finger als Wickelhilfe
Diese Methode ist super einfach und erfordert absolut keine Hilfsmittel außer Ihren eigenen Händen. Sie ist ideal für mittelgroße Bommel.
- Legen Sie ein etwa 30 cm langes Stück Faden zwischen zwei oder drei Ihrer Finger (je nachdem, wie groß der Bommel werden soll). Lassen Sie die Enden an beiden Seiten herabhängen.
- Beginnen Sie nun, die Wolle um Ihre Finger zu wickeln. Wickeln Sie fest und gleichmäßig. Je mehr Finger Sie verwenden, desto größer wird der Bommel. Ich persönlich nutze gerne drei Finger für eine gute Größe.
- Wickeln Sie so viel Wolle, bis das Bündel auf Ihren Fingern schön dick und voll ist.
- Nehmen Sie den vorbereiteten Faden (aus Schritt 1) und ziehen Sie ihn fest zwischen Ihren Fingern hindurch, um die Mitte des gewickelten Wollbündels. Machen Sie einen doppelten, sehr festen Knoten.
- Ziehen Sie das Wollbündel vorsichtig von Ihren Fingern.
- Schneiden Sie die Schlaufen an beiden Seiten mit der Schere auf.
- Frisieren Sie den Bommel in Form, bis er schön rund ist.
Schnell und einfach: Der Trick mit dem Stuhlbein für XL-Bommel
Wenn Sie einen richtig großen Statement-Bommel möchten, ist die Stuhlbein-Methode genial. Sie ist schnell und unkompliziert.
- Suchen Sie sich ein stabiles Stuhlbein oder einen ähnlichen Gegenstand mit passendem Durchmesser.
- Legen Sie ein langes Stück Faden (ca. 50 cm) um das Stuhlbein. Dies wird Ihr Bindefaden.
- Beginnen Sie nun, die Wolle um das Stuhlbein zu wickeln. Wickeln Sie so viel Wolle, bis Sie die gewünschte Dichte erreicht haben. Für XL-Bommel ist hier wirklich viel Wolle nötig!
- Nehmen Sie den vorbereiteten Bindefaden und ziehen Sie ihn fest um die Mitte der gewickelten Wolle. Machen Sie einen doppelten, sehr festen Knoten.
- Schieben Sie das gewickelte Wollbündel vorsichtig vom Stuhlbein.
- Schneiden Sie die Schlaufen an beiden Seiten mit einer scharfen Schere auf.
- Frisieren Sie den Bommel in Form. Das kann bei großen Bommeln etwas länger dauern, aber das Ergebnis lohnt sich!
Bommel-Maker im Test: Lohnt sich die Anschaffung für perfekte Ergebnisse?
Ich werde oft gefragt, ob sich die Anschaffung eines speziellen Bommel-Makers lohnt. Meine Antwort ist: Es kommt darauf an! Diese kleinen Helfer können das Bommelmachen definitiv vereinfachen, aber sie sind nicht zwingend notwendig. Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen.
Was ist ein Bommel-Maker und wie funktioniert er?
Ein Bommel-Maker, auch Pompon-Maker genannt, ist ein kleines Kunststoffwerkzeug, das meist aus zwei oder vier Teilen besteht, die sich zusammenstecken lassen. Er hat oft eine halbrunde Form. Sie wickeln die Wolle um die geöffneten Hälften, klappen diese dann zusammen, schneiden die Wolle entlang einer Führung auf und binden sie in der Mitte fest. Anschließend öffnen Sie den Maker und haben einen fertigen Bommel. Es ist im Grunde eine optimierte Version der Pappschablonen-Methode.
Vor- und Nachteile gegenüber den klassischen Methoden
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Einfachheit und Schnelligkeit, besonders für Anfänger | Anschaffungskosten (wenn auch gering) |
| Gleichmäßige Ergebnisse und perfekte Form | Meist feste Größen, weniger Flexibilität bei der Größe |
| Wiederverwendbar und langlebig | Kann für sehr kleine Bommel unhandlich sein |
| Kein Verrutschen der Schablone | Man muss das Werkzeug erst einmal kaufen oder besitzen |
Meiner Erfahrung nach sind Bommel-Maker eine tolle Ergänzung, wenn Sie viele Bommel in immer wieder derselben Größe herstellen möchten und Wert auf absolute Perfektion legen. Für gelegentliche Projekte oder wenn Sie gerne improvisieren, sind die klassischen Methoden aber völlig ausreichend und genauso effektiv.
Werden Sie kreativ: Außergewöhnliche Bommel-Ideen
Sobald Sie die Grundtechniken beherrschen, sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt! Ich liebe es, mit verschiedenen Farben und Materialien zu experimentieren, um wirklich einzigartige Bommel zu kreieren. Lassen Sie sich von diesen Ideen inspirieren.
Mehrfarbige Effekte: So mischen Sie Farben wie ein Profi
Mehrfarbige Bommel sind ein echter Hingucker und super einfach zu machen. Der Trick ist, einfach gleichzeitig mit mehreren Wollfäden zu wickeln. Nehmen Sie zum Beispiel einen Faden in Hellblau und einen in Dunkelblau und wickeln Sie beide Fäden gleichzeitig um Ihre Schablone oder Gabel. Sie können auch verschiedene Farben abwechselnd wickeln, um Streifen oder Muster zu erzeugen. Probieren Sie es aus die Ergebnisse sind oft überraschend schön und geben dem Bommel eine ganz besondere Tiefe.
Von Tüll bis Jersey: Andere Materialien statt Wolle ausprobieren
Wer sagt, dass Bommel immer aus Wolle sein müssen? Ich habe schon wunderschöne Bommel aus anderen Materialien gesehen, die ganz neue Texturen und Looks erzeugen. Versuchen Sie es doch einmal mit:
- Tüll: Schneiden Sie Tüll in Streifen und wickeln Sie ihn. Das Ergebnis ist ein leichter, luftiger Bommel, der fast wie eine kleine Wolke aussieht perfekt für festliche Anlässe oder Kinderkleidung.
- Jersey-Stoffstreifen: Alte T-Shirts oder Jersey-Stoffreste lassen sich wunderbar zu Streifen schneiden und zu Bommeln verarbeiten. Das gibt einen weicheren, etwas rustikaleren Look, der toll zu lässigen Mützen passt.
- Bändchengarn oder Raffiabast: Für einen ungewöhnlichen, strukturierten Bommel können Sie auch Bändchengarn oder sogar Raffiabast verwenden. Das ist besonders schön für Deko-Bommel oder als ungewöhnlicher Akzent.
Keine Angst vor Fehlern: So gelingen Ihre Bommel garantiert
Wie bei jedem DIY-Projekt kann es auch beim Bommelmachen zu kleinen Herausforderungen kommen. Aber keine Sorge, die meisten Probleme lassen sich leicht beheben. Ich habe hier die häufigsten Stolpersteine und meine bewährten Lösungen für Sie zusammengefasst.
Problem: Mein Bommel ist schief und ungleichmäßig
Das ist ein Klassiker und absolut kein Grund zur Panik! Fast jeder Bommel sieht nach dem Aufschneiden erst einmal etwas wild aus. Die Lösung ist Geduld und eine scharfe Schere. Nehmen Sie sich Zeit und schneiden Sie den Bommel immer wieder vorsichtig in Form. Drehen Sie ihn dabei in der Hand und trimmen Sie alle überstehenden Fäden, bis er schön rund und gleichmäßig ist. Es ist wie beim Friseur: Lieber öfter ein kleines Stückchen abschneiden, als einmal zu viel.
Problem: Mein Bommel verliert Fäden
Wenn Ihr Bommel Fäden verliert, ist das ein klares Zeichen dafür, dass er in der Mitte nicht fest genug zusammengebunden wurde. Das ist der absolute Knackpunkt bei der Bommelherstellung! Ich kann es nicht oft genug betonen: Der Knoten in der Mitte muss bombenfest sitzen. Ziehen Sie ihn so fest, wie Sie nur können, und machen Sie am besten einen Doppelknoten. Wenn der Bommel schon fertig ist und Fäden verliert, können Sie versuchen, mit einem weiteren Faden noch einmal ganz fest um die Mitte zu binden und zu verknoten. Manchmal hilft das noch.
Problem: Mein Bommel ist zu locker und nicht "fluffig"
Ein lockerer, nicht "fluffiger" Bommel ist meist das Ergebnis von zu wenig gewickelter Wolle. Die Dichte des Bommels hängt direkt davon ab, wie viel Wolle Sie um Ihre Schablone, Gabel oder Finger gewickelt haben. Für einen schönen, vollen Bommel müssen Sie wirklich großzügig sein und die Wolle schön dicht wickeln, bis das Mittelloch (bei der Schablone) fast verschwunden ist oder das Wollbündel sehr prall aussieht. Beim nächsten Mal einfach mehr Wolle verwenden, und Sie werden den Unterschied sofort sehen!

Der letzte Schliff: So befestigen Sie Ihren Bommel sicher an der Mütze
Der schönste Bommel nützt nichts, wenn er nicht sicher an der Mütze befestigt ist. Es gibt verschiedene Methoden, je nachdem, ob es eine selbstgestrickte oder gekaufte Mütze ist und ob der Bommel austauschbar sein soll. Ich zeige Ihnen die gängigsten und sichersten Wege.
Die Näh-Methode: Sicherer Halt für selbstgestrickte Mützen
Diese Methode ist meine erste Wahl für selbstgestrickte Mützen, da sie einen sehr festen und dauerhaften Halt bietet.
- Nehmen Sie die beiden langen Fäden, mit denen Sie den Bommel zusammengebunden haben.
- Führen Sie eine Stopfnadel (eine Nadel mit großem Öhr) durch einen der Fäden und stechen Sie damit von außen durch die Spitze der Mütze nach innen.
- Wiederholen Sie dies mit dem zweiten Faden, sodass beide Fäden auf der Innenseite der Mütze herauskommen. Achten Sie darauf, dass der Bommel dabei mittig sitzt.
- Ziehen Sie die Fäden auf der Innenseite fest an und verknoten Sie sie mehrfach sicher miteinander.
- Optional können Sie die Fäden noch zusätzlich an einigen Maschen der Mütze festnähen, um die Befestigung noch robuster zu machen. Schneiden Sie die überstehenden Fäden ab.
Die Knoten-Technik: Einfach und effektiv für jede Mützenart
Diese Methode ist schnell und funktioniert gut, wenn Sie die Fäden nicht durch die Mütze nähen möchten oder können.
Ziehen Sie die beiden langen Bindefäden des Bommels durch die Spitze der Mütze, sodass sie auf der Innenseite herauskommen. Machen Sie auf der Innenseite einen festen Doppelknoten. Wenn die Mütze sehr locker gestrickt ist, können Sie auch ein kleines Stück Stoff oder Filz unter den Knoten legen, um ihm mehr Halt zu geben. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn Sie den Bommel später vielleicht wieder entfernen möchten, ohne Nähte auftrennen zu müssen.
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Austauschbar machen: Die clevere Lösung mit dem Druckknopf
Wenn Sie Ihren Bommel an verschiedenen Mützen tragen oder ihn zum Waschen abnehmen möchten, ist die Druckknopf-Lösung genial. Das ist besonders praktisch für gekaufte Mützen, bei denen Sie nicht einfach durch den Stoff nähen wollen.
Nähen Sie die eine Hälfte eines Druckknopfes (das Oberteil) fest an die Unterseite des Bommels, indem Sie die Bindefäden des Bommels dafür verwenden oder zusätzliche Fäden anbringen. Die andere Hälfte des Druckknopfes (das Unterteil) nähen Sie fest an die Spitze Ihrer Mütze. Achten Sie darauf, dass beide Hälften exakt aufeinandertreffen. Nun können Sie den Bommel einfach an- und abknöpfen. Ich finde diese Methode super praktisch, besonders wenn man mehrere Bommel in verschiedenen Farben hat, die man je nach Laune wechseln möchte.
