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T-Shirts mit Logo: Druck, Material, Kosten So wählen Sie richtig!

Hermann-Josef Dietz29. August 2025
T-Shirts mit Logo: Druck, Material, Kosten So wählen Sie richtig!

Inhaltsverzeichnis

Sie möchten T-Shirts mit Ihrem Logo bedrucken lassen und suchen nach einem verlässlichen Leitfaden, der Sie durch den Dschungel der Möglichkeiten führt? In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie fundierte Entscheidungen treffen, das perfekte T-Shirt für Ihre Bedürfnisse finden und dabei von der Auswahl des Druckverfahrens bis hin zu den Kosten alles Wichtige berücksichtigen. Mein Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, ein Ergebnis zu erzielen, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch langlebig und kosteneffizient ist.

T-Shirts mit Logo bestellen So finden Sie das passende Druckverfahren und Material für Ihr Projekt

  • Wählen Sie das Druckverfahren (Siebdruck, Digitaldruck, Flex/Flock, Stickerei) basierend auf Auflage, Detailgrad und Budget.
  • Berücksichtigen Sie Materialtrends wie Bio-Baumwolle oder recycelte Stoffe und achten Sie auf Zertifikate wie GOTS oder Oeko-Tex.
  • Die Kosten werden maßgeblich von der Bestellmenge, der T-Shirt-Qualität und dem gewählten Druckverfahren beeinflusst.
  • Bereiten Sie Ihr Logo als Vektorgrafik vor, um optimale Druckergebnisse zu erzielen.
  • Achten Sie bei der Auswahl des Anbieters auf transparente Angebote und nutzen Sie Online-Konfiguratoren zur Gestaltung.
  • Für eine lange Haltbarkeit des Logos die Pflegehinweise (links waschen bei 30°C, kein Trockner) beachten.

Vom Werbemittel zum Teamgeist: Die verborgene Kraft eines bedruckten T-Shirts

Ein T-Shirt mit Logo ist weit mehr als nur ein Kleidungsstück. Es ist ein vielseitiges Werkzeug, das auf unterschiedliche Weise Mehrwert schafft. Ob als effektives Werbemittel bei Messen und Events, als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit für Ihr Team oder als starker Ausdruck Ihrer Markenidentität die Einsatzmöglichkeiten sind enorm. Ich habe immer wieder beobachtet, wie ein einheitliches Auftreten durch bedruckte T-Shirts den Teamgeist stärkt und gleichzeitig eine professionelle Außenwirkung erzeugt. Es ist eine Investition, die sich in vielerlei Hinsicht auszahlen kann, indem sie Ihre Botschaft sichtbar macht und Ihre Marke im Gedächtnis verankert.

Was Sie wissen müssen, bevor Sie den ersten Euro investieren

Bevor Sie sich in die Welt der Druckverfahren und Materialien stürzen, sollten Sie einige grundlegende Fragen klären. Diese Überlegungen sind entscheidend, um die Weichen für eine erfolgreiche Bestellung zu stellen und Fehlkäufe zu vermeiden. Zuerst fragen Sie sich: Was ist der genaue Zweck dieser T-Shirts? Sollen sie als Giveaways dienen, als Arbeitskleidung für Ihr Team fungieren oder als Merchandising-Artikel verkauft werden? Zweitens: Wer ist Ihre Zielgruppe? Die Wahl des Materials und des Designs hängt stark davon ab, wer die T-Shirts tragen wird. Drittens: Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung? Und schließlich: Welche Qualität erwarten Sie? Ein klares Verständnis dieser Punkte hilft Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und am Ende genau das Produkt zu erhalten, das Sie sich vorgestellt haben.

Welches Druckverfahren passt perfekt zu Ihrem Projekt?

Vergleich von T-Shirt Druckverfahren Beispiele

Für die Großauflage: Wann ist der klassische Siebdruck unschlagbar?

Der Siebdruck ist für mich der Klassiker unter den Textildruckverfahren und meine erste Wahl, wenn es um größere Auflagen geht, typischerweise ab etwa 20-25 Stück. Dieses Verfahren überzeugt durch seine hohe Farbbrillanz, Langlebigkeit und ausgezeichnete Waschbeständigkeit. Jede Farbe wird dabei einzeln durch ein Sieb auf das Textil gedruckt, was zwar anfänglich etwas mehr Aufwand für die Sieberstellung bedeutet, aber die Stückkosten bei hohen Mengen drastisch senkt. Die Farben sind sehr deckend und haltbar. Allerdings ist der Siebdruck weniger geeignet für fotorealistische Motive mit vielen Farbverläufen, da jede Farbe separat angelegt werden muss. Für klare Logos und Designs mit wenigen Farben ist er jedoch unschlagbar.

Für bunte Details und Kleinmengen: Die Stärken des modernen Digitaldrucks (DTG)

Wenn Sie komplexe, mehrfarbige Motive wie Fotos oder filigrane Designs auf T-Shirts bringen möchten und dabei Kleinauflagen oder sogar Einzelstücke planen, dann ist der Digitale Direktdruck (DTG) die ideale Lösung. Bei diesem Verfahren wird die Farbe direkt auf das Textil gesprüht, ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker auf Papier. Das ermöglicht eine hohe Detailgenauigkeit und brillante Farbwiedergabe, selbst bei feinsten Farbverläufen. Die Haptik des Drucks ist zudem sehr weich, da die Farbe direkt in die Fasern eindringt. Ein großer Vorteil ist, dass die Kosten pro Stück relativ konstant bleiben, unabhängig von der Auflage, da keine aufwendigen Vorkosten für Siebe oder Filme anfallen. Das macht DTG besonders attraktiv für individuelle Projekte oder Testläufe.

Für klare Linien und besondere Haptik: Flex- und Flockdruck im Detail

Der Flex- und Flockdruck eignet sich hervorragend für einfache Vektorgrafiken, Schriftzüge und Logos mit wenigen Farben. Bei beiden Verfahren wird das Motiv aus speziellen Folien geschnitten und unter Hitze und Druck auf das Textil übertragen. Der Flexdruck erzeugt eine glatte, leicht glänzende Oberfläche, die sehr strapazierfähig und dehnbar ist. Der Flockdruck hingegen zeichnet sich durch eine samtige, erhabene Struktur aus, die eine besondere Haptik bietet und sehr hochwertig wirkt. Beide Verfahren sind extrem langlebig und deckend, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Sportbekleidung, Arbeitskleidung oder Namenszüge macht. Ich empfehle sie immer dann, wenn klare Linien und eine besondere Oberflächenstruktur gewünscht sind.

Für den Premium-Anspruch: Wann lohnt sich eine edle Bestickung?

Wenn Sie den höchsten Anspruch an Qualität, Langlebigkeit und eine besonders edle Optik legen, dann ist die Stickerei die unangefochtene Königsklasse der Textilveredelung. Eine Bestickung verleiht Ihrem Logo eine professionelle und hochwertige Anmutung, die besonders gut für Firmenbekleidung, Poloshirts oder exklusive Merchandise-Artikel geeignet ist. Die Haltbarkeit ist unübertroffen, da das Logo direkt in die Fasern des Textils eingearbeitet wird und somit auch nach vielen Wäschen seine Form und Farbe behält. Die Kosten sind hierbei in der Regel höher als bei Druckverfahren und richten sich maßgeblich nach der Stichanzahl und der Komplexität des Logos. Für eine nachhaltige und prestigeträchtige Präsentation Ihres Logos ist die Stickerei jedoch eine Investition, die sich auszahlt.

Übersichtstabelle: Druckverfahren im direkten Vergleich (Haltbarkeit, Kosten, Optik)

Druckverfahren Geeignet für Haltbarkeit Kosten (pro Stück) Optik/Haptik
Siebdruck Große Auflagen (ab 20-25 Stk.), klare Logos, wenige Farben Sehr hoch, waschbeständig Sinkt stark bei hohen Auflagen Hohe Farbbrillanz, deckend
Digitaldruck (DTG) Kleinauflagen, Einzelstücke, komplexe Motive, Fotos Mittel bis hoch Relativ konstant, unabhängig von Auflage Hohe Detailgenauigkeit, weiche Haptik
Flex-/Flockdruck Einfache Vektorgrafiken, Schriftzüge, wenige Farben Sehr hoch, langlebig Mittel, gut für kleine bis mittlere Auflagen Flex: glatt/glänzend; Flock: samtig/erhaben
Stickerei Höchste Qualität, Firmenbekleidung, edle Optik Extrem hoch, unübertroffen Hoch, abhängig von Stichanzahl Edel, professionell, erhabene Struktur

Das perfekte T-Shirt-Material für Ihr Logo finden

Der Klassiker: Die Vor- und Nachteile von Baumwolle

Baumwolle ist der absolute Klassiker unter den T-Shirt-Materialien und das aus gutem Grund. Sie bietet einen hervorragenden Tragekomfort, ist atmungsaktiv und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Für die meisten Anwendungen, von Freizeitkleidung bis hin zu Werbe-T-Shirts, ist Standard-Baumwolle eine solide und kostengünstige Wahl. Allerdings gibt es auch Nachteile: Reine Baumwolle kann anfällig für Falten sein und trocknet langsamer als synthetische Fasern. Bei minderwertiger Qualität kann sie zudem zum Einlaufen neigen. Ich rate Ihnen, hier nicht am falschen Ende zu sparen und auf eine gute Grammatur und Verarbeitung zu achten, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Nachhaltigkeit, die man spürt: Warum Bio-Baumwolle und recycelte Stoffe im Trend liegen

Der Trend zu nachhaltigen Materialien ist unübersehbar und aus meiner Sicht absolut begrüßenswert. Immer mehr Kunden fragen gezielt nach T-Shirts aus Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester oder innovativen Materialien wie Modal. Diese Stoffe sind nicht nur umweltfreundlicher in der Produktion, sondern bieten oft auch eine höhere Qualität und einen besseren Tragekomfort. Bio-Baumwolle wird ohne chemische Pestizide und Düngemittel angebaut, was sowohl der Umwelt als auch den Bauern zugutekommt. Recyceltes Polyester reduziert den Plastikmüll und schont Ressourcen. Wenn Sie Wert auf ethische Produktion und Transparenz in der Lieferkette legen, sollten Sie definitiv diese Optionen in Betracht ziehen. Es ist ein klares Statement für Ihre Marke und wird von vielen Konsumenten sehr geschätzt.

Funktionalität im Fokus: Wann sind Mischgewebe oder Polyester die bessere Wahl?

Nicht immer ist reine Baumwolle die beste Wahl. Für spezielle Anwendungen, insbesondere im Bereich Sportbekleidung oder Arbeitskleidung, sind funktionale Materialien wie Polyester oder Mischgewebe oft überlegen. Polyester ist bekannt für seine Strapazierfähigkeit, Formbeständigkeit und vor allem seine schnelltrocknenden Eigenschaften. Es leitet Feuchtigkeit effektiv vom Körper weg und ist daher ideal für schweißtreibende Aktivitäten. Mischgewebe, oft eine Kombination aus Baumwolle und Polyester, vereinen die Vorteile beider Fasern: den Komfort von Baumwolle mit der Robustheit und Funktionalität von Polyester. Überlegen Sie genau, welchem Zweck die T-Shirts dienen sollen, um das Material optimal darauf abzustimmen.

Was Siegel wie GOTS und Oeko-Tex wirklich über die Qualität aussagen

Im Dschungel der Textilzertifikate können Siegel wie GOTS (Global Organic Textile Standard) und Oeko-Tex Standard 100 eine wichtige Orientierungshilfe sein. Der GOTS-Standard ist besonders umfassend und garantiert, dass ein Textil nicht nur aus biologisch erzeugten Naturfasern besteht, sondern auch entlang der gesamten Produktionskette strenge Umwelt- und Sozialkriterien eingehalten wurden. Das bedeutet: keine schädlichen Chemikalien, faire Arbeitsbedingungen und eine umweltfreundliche Verarbeitung. Der Oeko-Tex Standard 100 hingegen konzentriert sich auf die Schadstoffprüfung und stellt sicher, dass alle Bestandteile eines Textilprodukts auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft wurden. Wenn Sie also Wert auf Nachhaltigkeit, Qualität und gesundheitliche Verträglichkeit legen, sollten Sie unbedingt auf T-Shirts mit diesen Zertifizierungen achten. Sie bieten Ihnen und Ihren Kunden eine verlässliche Sicherheit.

Ihr Logo im Rampenlicht: Design-Tipps für maximale Wirkung

Weniger ist mehr: Warum einfache Logos oft am besten wirken

Beim Design Ihres Logos für T-Shirts gilt oft die Regel: Weniger ist mehr. Ein einfaches, klares und gut erkennbares Logo kommt auf Textilien meist besser zur Geltung als ein überladenes Design mit zu vielen Details. Bedenken Sie, dass das Logo aus einer gewissen Entfernung und oft in Bewegung wahrgenommen wird. Komplizierte Elemente können schnell verschwimmen oder unleserlich werden. Ich empfehle Ihnen, Ihr Logo auf seine Kernbotschaft zu reduzieren und sicherzustellen, dass es auch in kleineren Größen oder bei unterschiedlichen Druckverfahren seine Wirkung behält. Ein starkes, einfaches Logo ist einprägsamer und vielseitiger einsetzbar.

Die Psychologie der Farben: Wie Sie die richtige Farbkombination für T-Shirt und Logo wählen

Die Wahl der richtigen Farbkombination für Ihr T-Shirt und Logo ist entscheidend für die gewünschte Wirkung. Farben haben eine starke psychologische Komponente und können Emotionen und Assoziationen hervorrufen. Überlegen Sie, welche Botschaft Sie vermitteln möchten und welche Farben zu Ihrer Marke passen. Ein kräftiges Rot kann Energie und Leidenschaft symbolisieren, während ein ruhiges Blau Vertrauen und Professionalität ausstrahlt. Achten Sie auf einen ausreichenden Kontrast zwischen Logo und T-Shirt-Farbe, damit Ihr Logo gut sichtbar ist. Manchmal kann auch eine monochrome oder tonale Farbkombination sehr elegant wirken. Experimentieren Sie mit verschiedenen Varianten, um die optimale Wirkung zu erzielen.

Positionierung ist alles: Brust, Rücken oder Ärmel wo gehört Ihr Logo hin?

Die Platzierung Ihres Logos auf dem T-Shirt ist ein wichtiger Faktor für dessen Sichtbarkeit und Wirkung. Die linke Brustseite ist eine klassische und beliebte Position, da sie dezent ist und das Logo gut sichtbar macht, ohne aufdringlich zu wirken. Für eine größere und auffälligere Präsenz eignet sich der Rückenbereich, besonders wenn die T-Shirts als Arbeitskleidung oder bei Events getragen werden. Hier kann das Logo großflächig platziert werden. Der Ärmel bietet sich für kleinere, ergänzende Logos oder Slogans an. Ich rate Ihnen, die Positionierung sorgfältig zu überdenken und dabei den Zweck des T-Shirts sowie die gewünschte Botschaft zu berücksichtigen. Manchmal ist auch eine Kombination aus mehreren Positionen sinnvoll.

Technische Anforderungen: So bereiten Sie Ihre Logo-Datei optimal vor (Vektorgrafik vs. Pixelgrafik)

Damit Ihr Logo auf dem T-Shirt perfekt aussieht, ist die richtige Dateivorbereitung entscheidend. Für die meisten Druckverfahren, insbesondere den Siebdruck, Flex-/Flockdruck und Stickerei, sind Vektorgrafiken unerlässlich. Dateiformate wie AI, EPS oder SVG sind hier die erste Wahl, da sie verlustfrei skaliert werden können, ohne an Qualität zu verlieren. Das bedeutet, Ihr Logo bleibt gestochen scharf, egal ob es klein auf der Brust oder groß auf dem Rücken platziert wird. Für den Digitalen Direktdruck (DTG) sind auch hochauflösende Pixelgrafiken wie PNG oder TIFF geeignet, vorausgesetzt, sie haben einen transparenten Hintergrund und eine Auflösung von mindestens 300 dpi bei der gewünschten Druckgröße. Vermeiden Sie unbedingt niedrig aufgelöste JPG-Dateien, da diese beim Vergrößern pixelig und unscharf werden.

Von der Idee zur Bestellung: Ein Schritt-für-Schritt-Prozess

Online T-Shirt Konfigurator Beispiel

Schritt 1: Den richtigen Anbieter in Deutschland finden (Online-Druckerei vs. lokale Textildruckerei)

Die Suche nach dem passenden Anbieter ist der erste wichtige Schritt. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Online-Druckereien, die sich auf Textildruck spezialisiert haben, darunter bekannte Namen wie Spreadshirt, Shirtinator, TeamShirts und Flyeralarm. Diese Plattformen bieten den Vorteil von Online-Konfiguratoren, mit denen Sie Ihr Logo hochladen und das T-Shirt direkt im Browser gestalten können. Sie sind oft schnell und preislich attraktiv, besonders für kleinere Auflagen. Alternativ können Sie eine lokale Textildruckerei in Betracht ziehen. Der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, Muster vor Ort zu begutachten, können hier von Vorteil sein, besonders bei komplexeren Projekten oder wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen. Ich empfehle Ihnen, Angebote von mehreren Anbietern einzuholen und zu vergleichen.

Schritt 2: Den Online-Konfigurator meisterhaft bedienen

Die meisten Online-Druckereien bieten intuitive Konfiguratoren an, die Ihnen die Gestaltung erleichtern. Der typische Ablauf ist wie folgt: Zuerst wählen Sie das gewünschte T-Shirt-Modell und die Farbe aus. Anschließend können Sie Ihr Logo hochladen und es auf dem T-Shirt positionieren. Viele Konfiguratoren erlauben es Ihnen auch, zusätzlichen Text hinzuzufügen, Schriftarten zu wählen und die Größe anzupassen. Nehmen Sie sich Zeit, um alle Optionen auszuprobieren und das Design genau nach Ihren Vorstellungen anzupassen. Achten Sie dabei auf die Vorschau-Funktion, um einen realistischen Eindruck vom Endergebnis zu bekommen. Ich habe festgestellt, dass eine sorgfältige Nutzung des Konfigurators viele spätere Korrekturen erspart.

Schritt 3: Auflage, Größen und Farben definieren Fallstricke vermeiden

Nachdem das Design feststeht, geht es an die Definition der Bestellmenge, der Größenverteilung und der Farbauswahl. Bei der Auflage bedenken Sie, dass höhere Stückzahlen oft zu deutlich geringeren Stückpreisen führen. Planen Sie also lieber etwas großzügiger, wenn Ihr Budget es zulässt. Für die Größenverteilung empfehle ich Ihnen, sich an gängigen Durchschnittswerten zu orientieren (z.B. mehr M und L, weniger XS und XXL), oder noch besser, eine Umfrage in Ihrer Zielgruppe zu machen. Bei der Farbauswahl der T-Shirts achten Sie darauf, dass sie gut mit Ihrem Logo harmonieren und zur Markenidentität passen. Ein häufiger Fallstrick ist, zu viele verschiedene Farben oder Größen zu bestellen, die dann ungenutzt bleiben. Eine kluge Planung ist hier Gold wert.

Schritt 4: Das Angebot verstehen auf welche versteckten Kosten Sie achten sollten

Ein transparentes Angebot ist das A und O. Lesen Sie es sorgfältig durch und achten Sie auf potenzielle versteckte Kosten. Neben dem reinen T-Shirt- und Druckpreis können sogenannte Vorkosten anfallen. Dazu gehören Kosten für den Datencheck Ihres Logos, die Erstellung der Drucksiebe beim Siebdruck oder die Programmerstellung für die Stickmaschine bei einer Bestickung. Diese Kosten sind oft einmalig und können je nach Komplexität des Designs variieren. Fragen Sie explizit nach allen anfallenden Gebühren, um Überraschungen zu vermeiden. Ein seriöser Anbieter wird Ihnen alle Kostenpunkte klar aufschlüsseln. Ich rate Ihnen, sich nicht nur vom günstigsten Stückpreis blenden zu lassen, sondern das Gesamtangebot genau zu prüfen.

Kostenanalyse: Was kostet ein T-Shirt mit Logo wirklich?

Der größte Hebel: Wie die Bestellmenge den Stückpreis drastisch verändert

Eines der wichtigsten Dinge, die ich meinen Kunden immer wieder erkläre, ist, dass die Bestellmenge der mit Abstand wichtigste Kostenfaktor ist. Beim Textildruck gibt es oft hohe Fixkosten für die Einrichtung der Maschinen, die Sieberstellung oder die Dateivorbereitung. Diese Kosten verteilen sich auf die gesamte Auflage. Das bedeutet: Je mehr T-Shirts Sie bestellen, desto geringer werden die anteiligen Fixkosten pro Stück. Ein T-Shirt, das bei einer Auflage von 10 Stück vielleicht 20 Euro kostet, kann bei 100 Stück plötzlich nur noch 10 Euro kosten. Planen Sie daher Ihre Menge strategisch, um das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

Eine Aufschlüsselung: Grundkosten des T-Shirts, Druckkosten und Nebenkosten

Die Gesamtkosten für ein T-Shirt mit Logo setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Es ist wichtig, diese zu verstehen, um das Angebot richtig einschätzen zu können:

  • Qualität des T-Shirts: Hier gibt es eine große Bandbreite, von günstigen Promo-Shirts bis hin zu hochwertigen Marken-Shirts aus Bio-Baumwolle. Die Materialwahl hat einen direkten Einfluss auf den Grundpreis.
  • Druckverfahren: Wie bereits besprochen, beeinflusst das gewählte Verfahren (Siebdruck, DTG, Flex/Flock, Stickerei) die Kosten erheblich, insbesondere in Abhängigkeit von der Auflage.
  • Anzahl der Farben im Logo: Besonders beim Siebdruck ist dies ein entscheidender Faktor, da für jede Farbe ein eigenes Sieb erstellt werden muss. Mehr Farben bedeuten höhere Vorkosten.
  • Anzahl der Druckpositionen: Ein Druck auf Brust und Rücken ist teurer als nur ein einzelner Druck. Jede zusätzliche Position erhöht den Aufwand und somit den Preis.
  • Auflagenhöhe: Dies ist, wie erwähnt, der größte Hebel für den Stückpreis.
  • Zusatzkosten: Dazu gehören Vorkosten für Datenchecks, Sieberstellung oder die Programmerstellung für Stickereien. Diese einmaligen Kosten sollten Sie immer im Blick haben.

Spartipps: Wie Sie bei hoher Qualität das Budget schonen können

Sie möchten Kosten sparen, ohne dabei an Qualität einzubüßen? Das ist durchaus möglich! Ein effektiver Tipp ist die Optimierung Ihres Logos für bestimmte Druckverfahren. Ein Logo mit weniger Farben ist zum Beispiel im Siebdruck deutlich günstiger. Auch eine Reduzierung der Druckpositionen kann das Budget entlasten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die geschickte Planung der Bestellmenge. Wenn Sie absehen können, dass Sie in Zukunft weitere T-Shirts benötigen, kann eine größere Erstbestellung den Stückpreis drastisch senken. Manchmal bieten Anbieter auch Staffelpreise an, die bei bestimmten Mengen besonders attraktiv sind. Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen und verschiedene Optionen durchzuspielen.

Pflegehinweise für ein langlebiges Ergebnis

So bleibt Ihr Logo strahlend: Die Do's and Don'ts beim Waschen

Damit Ihr Logo lange strahlend und intakt bleibt, ist die richtige Pflege entscheidend. Hier sind meine wichtigsten Do's and Don'ts:

  • Do: Drehen Sie das T-Shirt vor dem Waschen auf links. Das schützt den Druck vor direkter Reibung in der Waschmaschine.
  • Do: Waschen Sie bedruckte T-Shirts bei maximal 30°C. Höhere Temperaturen können den Druck beschädigen oder zum Ausbleichen führen.
  • Do: Verwenden Sie ein Feinwaschmittel und verzichten Sie auf Bleichmittel oder aggressive Fleckenentferner.
  • Don't: Verzichten Sie auf den Wäschetrockner. Die hohe Hitze ist der größte Feind von Textildrucken und kann dazu führen, dass der Druck spröde wird oder sich ablöst.
  • Don't: Waschen Sie bedruckte Textilien nicht zusammen mit Kleidungsstücken, die Reißverschlüsse oder scharfe Kanten haben, die den Druck beschädigen könnten.

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Bügeln und Trocknen: Typische Fehler, die den Druck ruinieren können

Auch beim Bügeln und Trocknen gibt es ein paar Regeln, die die Langlebigkeit Ihres Logos maximieren. Wenn Sie das T-Shirt trocknen, empfehle ich immer die Lufttrocknung. Hängen Sie es am besten auf links gedreht auf eine Wäscheleine oder einen Bügel. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, die Farben ausbleichen lassen könnte. Beim Bügeln gilt die goldene Regel: Bügeln Sie niemals direkt über den Druck! Drehen Sie das T-Shirt immer auf links und bügeln Sie bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Wenn es unbedingt sein muss, können Sie ein dünnes Tuch zwischen Bügeleisen und Druck legen. Diese einfachen Schritte helfen Ihnen, typische Fehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass Ihr Logo auch nach vielen Wäschen noch wie neu aussieht.

Häufig gestellte Fragen

Für die meisten Druckverfahren sind Vektorgrafiken (AI, EPS, SVG) ideal, da sie verlustfrei skalierbar sind. Für den Digitaldruck eignen sich auch hochauflösende Pixelgrafiken (PNG, TIFF) mit transparentem Hintergrund.

Ja, oft gibt es Mindestbestellmengen. Beim Siebdruck sind es meist ab 20 Stück. Für den Digital- oder Transferdruck sind bei vielen Anbietern auch Kleinauflagen oder sogar Einzelstücke möglich.

Drehen Sie die T-Shirts auf links und waschen Sie sie bei maximal 30°C. Verzichten Sie unbedingt auf den Wäschetrockner und bügeln Sie niemals direkt über den Druck, um die Langlebigkeit zu gewährleisten.

Die Kosten hängen maßgeblich von der Bestellmenge, der T-Shirt-Qualität, dem gewählten Druckverfahren und der Anzahl der Farben/Druckpositionen ab. Höhere Auflagen senken den Stückpreis erheblich.

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Autor Hermann-Josef Dietz
Hermann-Josef Dietz
Ich bin Hermann-Josef Dietz und beschäftige mich seit über einem Jahrzehnt intensiv mit der Modebranche. In dieser Zeit habe ich umfassende Marktanalysen durchgeführt und wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen gewonnen. Mein Fokus liegt darauf, die Vielfalt der Mode zu verstehen und die neuesten Strömungen zu identifizieren, die sowohl die Industrie als auch die Verbraucher beeinflussen. Als erfahrener Content Creator lege ich großen Wert darauf, komplexe Informationen verständlich und ansprechend zu präsentieren. Ich strebe danach, meinen Lesern objektive Analysen und fundierte Informationen zu liefern, die ihnen helfen, informierte Entscheidungen zu treffen. Mein Ziel ist es, eine vertrauensvolle Quelle für alle Modeinteressierten zu sein, indem ich aktuelle und relevante Inhalte bereitstelle, die auf Genauigkeit und Aktualität basieren.

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